Pflanzen

Pflanzen – Die grüne Lunge des Aquariums

Wasserpflanzen sind Pflanzen, die ganz oder teilweise unter Wasser leben. Wasserpflanzen kommen im Süß-, Brack- und Meerwasser vor.

Es ist darauf zu achten, daß das Aquarium keine direkte Sonneneinstrahlung erhält.da es algen wachstum fördert. Eine optimale Versorgung der Aquariumpflanzen mit allen notwendigen Nährstoffen einschließlich der Spurenelemente ist Vorraussetzung für ein gesundes PflanzewWachstum. Pflanzen Bieten Versteckmöglichkeiten, sowie die nötigen Saustoff für die Aquarienbewohner.

Schwertpflanzen (Echinodorus)

Echinodorus Dschungelstar

Die Schwertpflanzen bilden die Gattung Echinodorus und werden auch als Amazonaspflanzen bezeichnet. Sie gehören systematisch zur Familie der Froschlöffelgewächse (Alismataceae) und sind vor allem für Aquarianer interessant, da sie mittlerweile in vielen verschiedenen Arten gezüchtet werden.
Die Heimat dieser Pflanzen erstreckt sich über ganz Amerika und ist nicht nur auf das Amazonasgebiet beschränkt. Schwertpflanzen werden zum Teil sehr groß und wachsen recht schnell. Daher werden sie meist in größeren Becken als Solitätpflanzen eingesetzt. Durch verschiedene Züchtungen gibt es aber auch kleinere Arten mit zum Teil dekorativ gefärbten roten Blättern.
Aufgrund ihres großen Verbreitungsgebietes sind verlangte Wasserwerte und Pflegeaufwand je nach Art verschieden. Einige Arten vertragen auch kühlere Temperaturen bis 12° C.

Wasserkelche (Cryptocoryne)

Cryptocoryne wendtii

Die Wasserkelche bilden die Gattung Cryptocoryne und gehören der Familie der Aronstabgewächse (Araceae) an. Die Pflanzen dieser Gattung stammen aus Süd- und Südostasien sowie auf Neuguinea. Dort wachsen sie in Flüssen und an Ufern von Teichen und Tümpeln. Es gibt ca. 15 Wasserkelch-Arten, die sich für die Haltung im Aquarium eignen. Einige Arten brauchen zudem eine emerse Kultur, d.h. die Blätter müssen aus dem Wasser herauswachsen können.

Wasserähren (Aponogeton)

Krause Wasserähre

Die Wasserähren bilden die Gattung Aponogeton und gehören zugleich als einzige Gattung der Familie der Wasserährengewächse (Aponogetonaceae) an. Es gibt etwa 45 verschiedene Wasserähren, welche vor allem aus Südafrika und Madagaskar stammen. Daneben haben sie sich auch nach Asien und Australien ausgebreitet.

Einige Aponogeton-Arten gelten als schwer zu pflegen, da sie hohe Ansprüche an die Beschaffenheit des Wassers und den Bodengrund des Aquariums stellen. Wenn man die Pflanzen in einem offenen Aquarium emers hält, können sie anfangen zu blühen.

Speerblätter (Anubias)

Anubias barteri var. angustifolia

Die Speerblätter bilden die Gattung Anubias und gehören zur Familie der Aronstabgewächse (Araceae). In ihrer natürlichen Umgebung in Afrika wachsen Anubien als Sumpfpflanzen. Alle Speerblätter sind sehr robust und kommen auch mit wenig Beleuchtung und einer geringen Nährstoffversorgung zurecht. Auch an die Wasserqualität werden nicht allzu hohe Ansprüche gestellt.

Die Anubien wachsen sehr langsam und verfügen über harte Blätter. Das macht sie zu den idealen Pflanzen für Barschbecken, in denen pflanzenfressende Barsche leben.

Vallisnerien und Sagittarien (Vallisneria und Sagittaria)

Breitblättriges Pfeilkraut

Die Vallisnerien bilden die Gattung Vallisneria und gehören zu Familie dr Wassernabelgewächse (Hydrocharitacea), während die Sagittarien (Gattung Sagittaria) der Familie der Froschlöffengewächse (Alismataceae) angehören. Somit sind beide Gattungen zwar nicht näher verwandt, ähneln sich aber von ihrem Aussehen und ihren Pflegeansprüchen.

Beide Gattungen haben lange, dünne Blätter, welche bei den Vallisnerien oft spiralförmig verdreht sind. Die Sagittarien stammen aus Nord- und Mittelamerika und kommen dort vor allem in Sümpfen vor, während die Vallisnerien reine Wasserpflanzen sind und in Süd- und Südostasien beheimatet sind.

Beider Gattungen wachsen schnell und werden recht groß. In Gruppen gepflanzt bilden sie im Hintergrund und in den Seitenbereichen einen schönen Rahmen für die übrige Bepflanzung.